Adam Gumpelzhaimer

Adam Gumpelzhaimer

Gumpoldsham bei Wasserburg am Inn. Ein Zweig der Familie lebte als Mitglied der Weberzunft in Trostberg. Adam Gumpelzhaimer selbst kam schon als Bub wieder nach Wasserburg zurück, wo er von seinen Großeltern erzogen wurde, ehe er nach Augsburg zu den Benediktinern nach St. Ulrich ins Internat ging. Hier erhielt er seine erste Ausbildung als Musiker. Mit 22 Jahren (1581) bereits wurde er Präzeptor und Kantor am Augsburger St. Anna Kollegium (Gymnasium) und bewährte sich dort als Organisator und Pädagoge. 1582 erwarb er in Ingolstadt die Magisterwürde Magister artium. Während seines Studiums betrieb er vermutlich kurze Studienaufenthalte in München bei Lassus und in Italien. Seine Werke wurden in Augsburg gedruckt und sind in den deutschen Liedsammlungen zu finden. Seine 1586 geschlossene Ehe mit Barbara Wismüller blieb kinderlos. Schwerpunke seines kompositorischen Schaffens waren umfangreiche, kunstvoll gesetzte Chorwerke, Kirchenlieder und Choräle. Er schuf aber auch musiktheoretische Werke, die ihm viel Anerkennung einbrachten. Kriegswirren und die Pest erschwerten Adam Gumpelzhaimer den Lebensabend. Gestorben ist er am 3. November 1625.

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